Home

Pommerndatenbank - the database for genealogy in Pommern

Pommerndatenbank
Deutsche Seiten
deutsch
 

Willkommen beim Adreßbuchprojekt

Vielen Familienforschern ist nicht bekannt, daß es für zahlreiche pommersche Städte und Kreise vor dem 2. Weltkrieg gedruckte Adreßbücher gab, die oftmals vollständig die Haushalte mit Namen der Haushaltsvorstände und weiteren Informationen auflisten.

Aus den Adreßbüchern --deren Wert oft verkannt wird-- lassen sich nur teilweise Informationen über Ehepartner oder Kinder ermitteln, aber es sind trotzdem unschätzbare Materialien für zahlreiche Fragestellungen. Man kann aus den Adreßbüchern nicht nur Informationen über die Hausanschrift innerhalb der Städte bekommen, sondern auch zu ausgeübten Berufen und Haus- oder Landbesitz. Ebenso sind Informationen über die (verbliebene) Verwandtschaft oder Schätzungen über Sterbejahre möglich.
Schließlich erlaubt eine vollständige Auswertung, um die es hier geht, auch Aussagen über die Häufigkeit und Verbreitung von Familiennamen innerhalb der Kreise und auch ganz Pommerns. In Kombination mit Landkarten ergeben sich aufgrund der Geschlossenheit der Daten völlig neuartige und bisher ungekannte Möglichkeiten der Visualisierung von Personendaten.

Die Probleme, die sich auftun sind die, daß diese Adreßbücher sehr selten sind; zum Teil sind die Adreßbücher in Einzelstücken in Bibliotheken (besonders in der Universitätsbibliothek Greifswald) ausleihbar. Andere Adreßbücher sind hingegen in Archiven verfügbar, so daß man schon vor Ort hineinschauen muß. Eine Benutzung der in Privathand befindlichen Adreßbücher ist dagegen für die Allgemeinheit unmöglich.

Selbst wenn man Zugang zu den Adreßbüchern hat, dann ist die Nutzung immer noch kompliziert und aufwendig, denn i.a. sind die Daten ortsweise alphabetisch aufgelistet. Sucht man auch nach Geburtsnamen der Ehefrauen, dann muß man quasi jeden einzelnen Eintrag durchlesen.
Mit dem Ziel dieses Projektes, die pommerschen Adreßbücher in einer Datenbank durchsuchbar zu machen, ist der einmalige Aufwand zwar noch höher, aber es ist eine einmalige Sache und spart allen Forschern in der Zukunft viel Zeit und Arbeit und verschafft ihnen Informationen, die sie sonst nicht gefunden hätten.


 © 2001-2016 by Gunthard Stübs and Die Pommersche Forschungsgemeinschaft